Smoker Barbecue Grill Anleitung

Eine immer größere Bedeutung beim Grillen erlangen die großen Smoker Barbecue Grills, in denen ein Holzfeuer in einer seitlich angebrachten Feuerbox entfacht wird. Die dadurch entstehende rauchige, warme Luft wird in die vorhandene Garkammer geleitet, um das Fleisch bzw. die zu grillenden Zutaten zu erwärmen. Auf der anderen Seite der Garkammer befindet sich ein Kamin, der den Rauch und die Wärme nach oben leitet.

Die im Smoker Barbecue Grill entstehende Hitze lässt sich wie folgt regulieren:

Fällt die Wahl auf Holz und nicht auf Kohle, wird mehr Hitze erzeugt. Gleichzeitig sollte man darauf achten, ein nicht allzu großes Feuer zu erzeugen – ein kleines tut es auch.
Mit den vorhandenen Lüftungsklappen, die an der Feuerbox und am Kamin angebracht sind, kann die Hitze ebenfalls reguliert werden.

Das Besondere am Grillen mit einem Smoker Barbecue Grill ist der dabei entstehende typische Rauchgeschmack, der je nach Hitze, Garzeit und Holzart variiert werden kann.

1. Einfluss des Holzes

Einen milden, dezenten Rauchgeschmack erhält man beispielsweise mit Fruchthölzern, einen stärkeren, herzhaften mit Walnussholz. Größere Hitze und damit eine stärke Rauchbildung erreicht man auch mit Eichenholz.

2. Einfluss der Hitzestärke

Geschlossene Lüftungsklappen und der daraus resultierenden geringen Luftzirkulation, entsteht bei niedriger Temperatur sehr viel Rauch und das Fleisch bzw. die gewählten Zutaten haben einen stärkeren Rauchgeschmack.

3. Einfluss von Holzkohle

Holzkohle ist beinahe geschmacksneutral, so dass das Fleisch nach dem Grillen so gut wie keinen Rauchgeschmack hat. Diese Variante des Grillens wird empfohlen, wenn lange Garzeiten vorgesehen sind. Es wird deswegen nur zu Beginn und am Schluss des Grillens Holz nachgelegt, um die Zutaten dezent zu „würzen“.

Vorteile des Grillens mit einem Smoker Barbecue Grill:

- gleichmäßige Garung von Fleisch und Zutaten
- zeitsparend, da das Fleisch nicht gewendet bzw. überwacht werden muss
- Fleischsaft und Fett können aufgrund der Trennung von Garkammer und Feuerbox nicht in die Glut tropfen
- Fleisch bleibt durch langsame Garzeit innen und außen saftig

Tipps im Umgang mit einem Smoker Barbecue Grill:

1. Einen neu gekauften Smoker Barbecue Grill sollte man vor der ersten Anwendung einmal einfeuern. Dadurch werden die im Stahl befindlichen Poren geschlossen und die dadurch gebildete Patina im Innenraum schützt den Smoker, die Garkammer sowie die Feuerbox. Gleichzeitig zieht die feuerfeste Farbe in den Stahl und sorgt damit für eine lange Lebensdauer des Smoker Grills.

2. Eine ideale Gartemperatur liegt zwischen 120° C und 160°C (je nachdem, ob gerade Holz nachgelegt wurde).

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